Sinn schärfen für Frieden
Zahlreiche Seppenrader Ver- eine und Verbände nahmen an der Kranzniederlegung am Ehrenmal mit ihren Abord- nungen teil. Foto: (tm)
Lüdinghausen/Seppenrade - Der Volkstrauertag gehört zu den „Stillen Tagen“ im November und wird seit 1952 zwei Wochen vor dem ersten Advent begangen. Zwar ist dieser Tag aus der Tradition der Nachkriegszeit entstanden. Die Inhalte sind aber immer noch aktuell, auch wenn sie mittlerweile aus anderen Blickwinkeln betrachtet werden.
Viele Bürger hatten sich mit den Dorfmusikanten am Seppenrader Ehrenmal eingefunden, als das Bataillon der St.-Johanni-Schützenbruderschaft, begleitet vom Spielmannszug „Klingendes Spiel“, Fahnenabordnungen Seppenrader Vereine sowie Bürgermeister Richard Borgmann nach einem Marsch vom Kirchplatz dort eintrafen. Zu Beginn der Feierlichkeiten trug Brigitte Haschmann ein Gebet vor, das Seppenrades evangelischer Pfarrer Dr. Oliver Kösters in der vergangenen Woche in Berlin „aufgeschnappt“ hatte. Dem Seelsorger war besonders daran gelegen, das Gebet der Gemeinde zu präsentieren, da es ihn in Zeiten der Gedenktage hinsichtlich der deutschen Wiedervereinigung, aber auch dem Gedenktag der Reichspogromnacht „besonders berührte“.
Für Pfarrer Kösters ist das Seppenrader Ehrenmal ein Ort der Erinnerung, an dem man „den Toten nicht nur Ehre erweist, sondern auch in die Zukunft blickt. Der Ort der Erinnerung sei gleichzeitig auch eine Mahnung mit stummen Schreien, die sagen, dass die Gewalttaten der Vergangenheit nie wieder geschehen dürfen“, so Kösters. Mit den Toten im Rücken und den Lebendigen vor Augen wies der evangelische Pfarrer auf die Dringlichkeit des Erinnerns hin. Zum Abschluss legten Bürgermeister Richard Borgmann sowie Vertreter der Schützen und des VdK zum Gedenken an die Opfer Kränze vor dem Ehrenmal nieder.
Viele Bürger hatten sich mit den Dorfmusikanten am Seppenrader Ehrenmal eingefunden, als das Bataillon der St.-Johanni-Schützenbruderschaft, begleitet vom Spielmannszug „Klingendes Spiel“, Fahnenabordnungen Seppenrader Vereine sowie Bürgermeister Richard Borgmann nach einem Marsch vom Kirchplatz dort eintrafen. Zu Beginn der Feierlichkeiten trug Brigitte Haschmann ein Gebet vor, das Seppenrades evangelischer Pfarrer Dr. Oliver Kösters in der vergangenen Woche in Berlin „aufgeschnappt“ hatte. Dem Seelsorger war besonders daran gelegen, das Gebet der Gemeinde zu präsentieren, da es ihn in Zeiten der Gedenktage hinsichtlich der deutschen Wiedervereinigung, aber auch dem Gedenktag der Reichspogromnacht „besonders berührte“.
Für Pfarrer Kösters ist das Seppenrader Ehrenmal ein Ort der Erinnerung, an dem man „den Toten nicht nur Ehre erweist, sondern auch in die Zukunft blickt. Der Ort der Erinnerung sei gleichzeitig auch eine Mahnung mit stummen Schreien, die sagen, dass die Gewalttaten der Vergangenheit nie wieder geschehen dürfen“, so Kösters. Mit den Toten im Rücken und den Lebendigen vor Augen wies der evangelische Pfarrer auf die Dringlichkeit des Erinnerns hin. Zum Abschluss legten Bürgermeister Richard Borgmann sowie Vertreter der Schützen und des VdK zum Gedenken an die Opfer Kränze vor dem Ehrenmal nieder.