Dokument des „Wir-Gefühls“

Bürgermeister Richard Borg- mann (4.v.l.) eröffnete am Freitag im Heimathaus im Rosengarten die Fotoausstel- lung „Goldrausch“ anlässlich der Verleihung der Urkunde Golddorf Seppenrade vor 40 Jahren. Foto: wer
Seppenrade - Die Vorbereitungen hatten sich über Monate hingezogen. Am Freitagnachmittag wurde die Arbeit der Archivgruppe des Heimatvereins Seppenrade mit der Eröffnung der Fotoausstellung „Goldrausch“ gekrönt. 90 Bilder dokumentieren die Bemühungen - und schließlich deren Erfolg - auf dem Weg der Seppenrader „Golddorf“ zu werden. Das Ganze geschah vor 40 Jahren.

1969 hatten die Seppenrader zunächst im Landes- und anschließend im Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ die begehrte Goldmedaille errungen. Beide Wettbewerbe, so erklärte Bürgermeister Richard Borgmann anlässlich der Eröffnung, seien angetan gewesen, „die Verantwortung und die Begeisterung für das Dorf zu fördern“. Nicht etwa die Aussicht auf Zuschüsse von anderen, sondern Eigeninitiative habe die Initialzündung für das Engagement der Seppenrader für ihr Dorf gegeben. Dieses „Wir-Gefühl“ sei bis heute erhalten geblieben, Für ihre ehrenamtliche Arbeit dankte der Heimatsvereinsvorsitzende Josef Große Entrup der Archivgruppe um Dieter Böhle.

Die Ausstellung ist noch bis zum 25. Oktober werktags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 10.30 bis 18 Uhr geöffnet.

  VON PETER WERTH, LÜDINGHAUSEN