30.11.2008    Weihnachtsmarkt feiert „Silbernes“
Die Weihnachtsmarkt - Teil- nehmer, die schon vor 25 Jahren ihren Stand aufgebaut hatten, wurden gestern besonders geehrt. Fotos: -mb-
-mib- Seppenrade. „Wo ist nur die Zeit geblieben?“ Diese Frage stellten sich einige der Aussteller, die seit 25 Jahren ununterbrochen mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Seppenrade vertreten sind. Sie feierten am ersten Adventswochenende ein kleines Jubiläum.
„Wie haben sich die Zeiten doch verändert“, war eine häufige Antwort, wenn an die Anfänge 1983 erinnert wurde, als der Heimatverein unter seinem damaligen Vorsitzenden Heinrich Muhle die Idee von einem Weihnachtsmarkt erstmals in die Tat umsetzte. Vorweihnachtliche und gemütliche Atmosphäre bestimmten schon damals das Bild, nur in einem etwas anderen Umfeld. Zwar steht die Pfarrkirche St. Dionysius immer noch im Mittelpunkt des Geschehens, das Gesicht drum herum aber hat sich schon äußerlich sehr verändert. Selbst gezimmerten Buden mit einer Plastikplane als Dach oder einem Tapeziertisch als Unterlage für die ausgestellte Ware sind gemütlichen und festlich geschmückten Verkaufsständen gewichen. Die Angebotspalette selbst hat sich dem Zeitgeist angepasst. „Weidegänse und Enten werden heute wie vor 25 Jahren immer wieder gern verkauft“, sagte Peter Brinkmann. „Neben unserem Losverkauf ist in den letzten Jahren nur der Verkauf des Seppenrader Kalenders hinzugekommen“, sagte Hermann Gödde vom DRK-Ortsverein. „Sicherlich bieten wir immer etwas Neues an, doch in den 25 Jahren waren Kerzen stets der Verkaufsschlager“, meinte Alfons Nienhaus, der vielen Ausstellern aus der Seele sprach, als er auf das schlechte Wetter der vergangenen Jahre hinwies, „Endlich haben wir mal richtiges Glühweinwetter“, so Nienhaus, auch wenn der Schneeregen am Sonntagvormittag zunächst für lange Gesichter sorgte. „Stutenkerle und Weihnachtsgebäck stehen ganz oben bei den Kundenwünschen“ sagte Karin Möller. Ihr Ehemann Norbert, der mittlerweile den Stand an seine Tochter Sonja weitergegeben hat, Alfons Nienhaus, Peter Brinkmann, Friedhelm Landfester, Hermann Gödde, Sonja Wuttke, die den Glühweinstand der Mutter übernommen hat, wurden am Sonntagmittag mit einem kleinen Geschenk vom Vorsitzenden des Vereins „Ja zu Seppenrade“, Günter Tembaak, für ihre 25. Teilnahme am Weihnachtsmarkt geehrt.
Was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne seine vielen Hobbykünstler, die in diesem Jahr nicht so zahlreich in Seppenrade anzutreffen waren. Mit ihrem vielfältigen Angebot wie Krippen, Holzspielzeug, Strickwaren Advents- und Weihnachtsgestecken oder Schmuck lockten sie die Käufer aus nah und fern an. Heiße Getränke wie Punsch oder Glühwein fanden bei den winterlichen Temperaturen ebenso reißenden Absatz wie die leckeren Reibekuchen der Kolpingfamilie oder das Weihnachtsgebäck und die Struwen, die vom Kirchenchor angeboten wurden.
„Wie haben sich die Zeiten doch verändert“, war eine häufige Antwort, wenn an die Anfänge 1983 erinnert wurde, als der Heimatverein unter seinem damaligen Vorsitzenden Heinrich Muhle die Idee von einem Weihnachtsmarkt erstmals in die Tat umsetzte. Vorweihnachtliche und gemütliche Atmosphäre bestimmten schon damals das Bild, nur in einem etwas anderen Umfeld. Zwar steht die Pfarrkirche St. Dionysius immer noch im Mittelpunkt des Geschehens, das Gesicht drum herum aber hat sich schon äußerlich sehr verändert. Selbst gezimmerten Buden mit einer Plastikplane als Dach oder einem Tapeziertisch als Unterlage für die ausgestellte Ware sind gemütlichen und festlich geschmückten Verkaufsständen gewichen. Die Angebotspalette selbst hat sich dem Zeitgeist angepasst. „Weidegänse und Enten werden heute wie vor 25 Jahren immer wieder gern verkauft“, sagte Peter Brinkmann. „Neben unserem Losverkauf ist in den letzten Jahren nur der Verkauf des Seppenrader Kalenders hinzugekommen“, sagte Hermann Gödde vom DRK-Ortsverein. „Sicherlich bieten wir immer etwas Neues an, doch in den 25 Jahren waren Kerzen stets der Verkaufsschlager“, meinte Alfons Nienhaus, der vielen Ausstellern aus der Seele sprach, als er auf das schlechte Wetter der vergangenen Jahre hinwies, „Endlich haben wir mal richtiges Glühweinwetter“, so Nienhaus, auch wenn der Schneeregen am Sonntagvormittag zunächst für lange Gesichter sorgte. „Stutenkerle und Weihnachtsgebäck stehen ganz oben bei den Kundenwünschen“ sagte Karin Möller. Ihr Ehemann Norbert, der mittlerweile den Stand an seine Tochter Sonja weitergegeben hat, Alfons Nienhaus, Peter Brinkmann, Friedhelm Landfester, Hermann Gödde, Sonja Wuttke, die den Glühweinstand der Mutter übernommen hat, wurden am Sonntagmittag mit einem kleinen Geschenk vom Vorsitzenden des Vereins „Ja zu Seppenrade“, Günter Tembaak, für ihre 25. Teilnahme am Weihnachtsmarkt geehrt.
Was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne seine vielen Hobbykünstler, die in diesem Jahr nicht so zahlreich in Seppenrade anzutreffen waren. Mit ihrem vielfältigen Angebot wie Krippen, Holzspielzeug, Strickwaren Advents- und Weihnachtsgestecken oder Schmuck lockten sie die Käufer aus nah und fern an. Heiße Getränke wie Punsch oder Glühwein fanden bei den winterlichen Temperaturen ebenso reißenden Absatz wie die leckeren Reibekuchen der Kolpingfamilie oder das Weihnachtsgebäck und die Struwen, die vom Kirchenchor angeboten wurden.
Die richtige Atmosphäre breitete sich auf dem Weihnachtsmarkt natürlich erst bei einbrechender Dunkelheit aus.
Der Spielmannszug „Klingendes Spiel“ und die Dorfmusikanten reihten sich nicht nur in den Kreis der Jubilare ein, die seit einem Vierteljahrhundert dabei sind, sie sorgten mit weihnachtlichen Melodien ebenso für Unterhaltung wie Schüler der Musikschule Münsterland, der Kirchenchor St. Dionysius, ein Dudelsackspieler, das Jagdhornbläsercorps aus Olfen, oder das Blasorchester Hullern.